Die Dementenbetreuung
In
einer offenen Wohngruppe mit bis zu 15 und einer beschützenden
Wohngruppe mit 14 Bewohnern betreuen wir Senioren, die an psychiatrischen
und neurologischen Erkrankungen des höheren Alters leiden und
auf Grund ihrer Erkrankungen einer besonderen Hilfestellung und
eines besonderen Schutzes bedürfen. Ziel unserer Pflege- und
Betreuungsarbeit ist, die durch psychische Krankheit beeinträchtigten
Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des täglichen
Lebens zu erhalten, wiederherzustellen oder für den Pflegebedürftigen
zu übernehmen.
Die Dementenbetreuung in
der offenen Wohngruppe wird mit vereinbarten Personalschlüsseln
der vollstationären Pflege geleistet. Für die
beschützende Wohngruppe und den damit verbundenen
besonderen Anforderungen wurde mit den Pflegekassen ein
erhöhter Personalbedarf vereinbart, der sich in den
höheren Heimentgelten wiederspiegelt. Das der Wohngruppe
zugeordnete Personal wird verantwortlich von
einer Fachkraft mit der gerontopsychiatrischen
Zusatzausbildung geleitet. Ständige
Fortbildungen, die schwerpunktmäßig auf Gerontopsychiatrie
ausgerichtet sind, werden extern so wie auch intern durchgeführt.
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Der Bereich der Ergotherapie
wird durch ausgebildete Ergotherapeuten
organisiert. Für Menschen mit allgemein einge-schränkten Alltagskompetenzen beschäftigen wir Betreuungsassistenten nach §87b SGB IX, die unsere Beschäftigungs- und Ergotherapie ergänzen.
Kooperationspartner
sind die ortsansässigen Haus- und Fachärzte
sowie Krankengymnasten und Logopäden. Für
die spezielle neurologische Betreuung der Dementen erfolgt
die Zusammenarbeit mit einem Neurologen, der mit den Hausärzten
und den Fachkliniken für eine optimale medizinische Versorgung
sorgt.
Der Clown Hannes - Der Musikus ist derzeit fester Bestandteil in der Dementenarbeit
und zweimal monatlich im Hause. |
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Beschäftigungstherapie
mit Sprungtuch |
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Unser Wohngruppenkonzept
| Die
in diesen Wohngruppen erlebte Umwelt der Dementen unterstützt
deren Orientierung und Einbindung sowie deren eigenes Selbstvertrauen.
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Grundsäulen unseres Konzeptes
sind eine „räumliche“ Nähe in Verbindung
zur Nähe von Bezugspflegekräften. Durch unsere Wohngruppen
soll ein soziales Milieu, ähnlich wie in einer Familie,
gestaltet werden, dass zur Steigerung der Kontakte
unter den Bewohnern und zu den Pflegekräften führt.
Es soll den Bewohnern der Gruppe ein erhöhtes Gefühl
der Sicherheit und ein verbessertes Selbstbewußtsein
geben. |
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Aufenthaltsraum |
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Das Zentrum
der Wohngruppe ist der großzügige Gemeinschaftsraum,
der multifunktional als Speise-, Therapie- und
Aufenthaltsraum genutzt wird. Er wird nach dem Grundprinzip
"bewohnerferne Tätigkeiten bewohnernah"
auszuführen genutzt. Weiterhin wird dieser
Ansatz durch eine offene Stationsküche,
die direkt am Gemeinschaftsraum platziert ist,
unterstützt. |
| Gemeinschaftsraum
der Dementen |
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